Silla
18:20

Es ist dreizehn Jahre her, da wurde in den Straßen Berlins ein moderner Mythos geschaffen. Vom Leben gezeichnet formte Silla aus verzweifelter Perspektivlosigkeit seine ersten Underground-Klassiker. Damals presste er den Straßenstaub der Hauptstadt auf erbarmungslose Tracks. Hart, unerbittlich, aber getragen von der Hoffnung es mit der Musik eines Tages aus dem Teufelskreis zu schaffen. Ein Griff nach den Sternen, eine Ansage an die Szene. Und eine Blaupause für all das was noch kommen sollte.
Heute wird der Mythos weitergeschrieben. Das Wunder vom Block ist wieder da um die letzten offenen Rechnungen zu begleichen. Jahrelange wurde Silla trotz seiner Erfolge ignoriert. Belächelt. Bekämpft. Seine Loyalität mit Füßen getreten. Heute wird er abrechnen. Der Blockchef ist zurück um seine Versprechen einzulösen. Dazu kehrt ein gereifter Silla zu seinen Wurzeln zurück. Das ist der wahre Sound aus Südberlin. Silla hat seine Dämonen hinter sich gelassen und den Dreck seiner Vergangenheit abgestreift. Er betrat die Szene als verzweifelter Junge. Sie formte ihn zu einem gestandenen Mann. Heute ist der Kopf frei und die Muskeln gestählt. Die Ketten aus Gold, die Grillz mit Diamanten besetzt – und der Hunger auf Vergeltung unermesslich. Prollig. Dreckig. Brutal. Jeder Track hart wie der Asphalt, der ihn inspiriert, jede Punchline eine Kriegserklärung und jeder Tag ist jetzt wieder Hard Knock Life.

Der T-800-Prototyp steht bereit. Der Tag der Abrechnung ist gekommen.

Das ist die Rückkehr des letzten echten Berliners. Blockchef – der Mythos lebt.